Der neue Scrum Guide 2020

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Im November 2020 gab es eine neue Version des Scrum Guides. Ken Schwaber und Jeff Sutherland haben das Dokument aktualisiert. Wir haben die wichtigsten Änderungen für euch zusammengefasst.

Das sind die Unterschiede

1.Der Scrum Guide wird schlanker.

Der neue Scrum Guide wurde von 19 auf 13 Seiten gekürzt. Der Guide soll weniger vorschreiben und deshalb wurden einige Regelungen entfernt (z.B. die Daily Scrum Fragen, die Sprache um die PBI und rund um die Retroelemente wurden etwas entschärft). Es wurde zudem weitestgehend auf Elemente verzichtet, die nur IT spezifisch sind. Redundante und komplexe Anweisungen wurden ebenfalls entfernt.

2.Ein Team, ein Produkt

Es gibt nur noch ein gemeinsames Team und keine Unterscheidungen mehr, zwischen mehreren Personen und dem Produkt. Damit soll vermieden werden das sich Teile des Teams eventuell absplittern und es zu einem „Wir und die“ verhalten kommt.

3.Das Product Goal

Der 2020er Scrum Guide führt das Konzept eines Product Goals ein, um das Scrum-Team auf ein größeres wertvolles Ziel zu konzentrieren damit soll jeder Sprint sich dem Gesamtproduktziel nähern.

4.Commitment´s für die Scrum Artefakte

Jedes der Artefakt enthält die dazu passenden Verpflichtung. Das Product Backlog bezieht sich immer auf das Product Goal, der Sprint immer auf das Sprint Goal und das Inkrement auf die Definition of Done. Diese Commitment´s sollen Transparenz schaffen und sich auf den Fortschritt der Artefakte konzentrieren. Früher hatten Sprint Goal und Definition of Done keine klare Identität, die Zuordnung zu den Artefakten soll nun mehr Klarheit schaffen.

5.Das Scrum Team verwaltet sich selbst

In früheren Scrum Guides wurden Entwicklungsteams als selbstorganisierend bezeichnet, wobei ausgewählt wurde, wer und wie gearbeitet werden soll. Die Version 2020 konzentriert sich mehr auf das Scrum-Team und betont ein selbstverwaltendes Scrum-Team, das auswählt, wer, wie und woran gearbeitet werden soll.

6.Ergänzung zum Sprint Planning

Zusätzlich zu den Fragen „Was“ und „Wie“ wir nun auch im Sprint Planning die Frage nach dem“Warum“  behandelt die sich auf das Sprint Ziel bezieht.

Fazit: Wir finden die Ergänzungen insgesamt gesehen sehr sinnvoll, es ist vor allem zeitgemäß eine allgemeinere Sprache zu sprechen und sich nicht nur in Richtung des IT Umfeldes auszurichten. Wie findet Ihr die Änderungen?

Quelle: https://www.scrumguides.org/revisions.html

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